Fasten

Unter Fasten versteht man den (zeitlich begrenzten) völligen Verzicht auf Nahrung. Diente das Fasten früher religiösen Zwecken, wird es heute auch praktiziert, um einen Gewichtsverlust zu erreichen.

Eine Fastenkur zum Abnehmen braucht nur wenige Hilfsmittel (Glaubersalz, ungesüßter Kräutertee und Mineralwasser genügen), bedarf jedoch einer möglichst stressfreien Umgebung, da das Durchhalten schwierig ist.

Der Ablauf einer Fastenkur

Das Fasten beginnt mit einem Entlastungstag. Obst, Gemüse und einfache Reisgerichte sind dazu ideal. Schon jetzt sollte man zur Ruhe kommen und sich den Vorsatz des Fastens bewusst machen.

Die Dauer der Fastenkur kann zwischen einem Tag bis zu zwei Wochen betragen. Wer länger fasten möchte, sollte dies unter ärztlicher Überwachung tun. Am ersten Tag sollte eine komplette Darmentleerung erfolgen, um den Organismus auf das Fasten einzustimmen.

Fasten
Wichtig: Viel trinken beim Fasten (Bild: Andreas Berheide - Fotolia.com)

In jedem Fall muss bei einer Fastenkur auf eine hohe Trinkmenge (3 l Kräutertee und Mineralwasser pro Tag) und danach auf eine grundsätzlich gesunde Ernährung geachtet werden.

Für wen ist Fasten geeignet?

Gesunde, erwachsene Menschen mit Normal- oder Übergewicht können problemlos fasten. Darauf verzichten sollte man aber, wenn man unter Kreislaufproblemen oder Diabetes leidet, schwanger ist oder zu Depressionen neigt. Im Krankheitsfall sollte ein Arzt befragt werden.

Die Vor- und Nachteile des Fastens

Bis zu einem Kilo Gewicht pro Tag kann man durch Fasten verlieren, leider aber nur wenig echtes Körperfett. Der Körper gibt hauptsächlich Wasser und Schlackstoffe ab, weshalb das Gewicht nach dem Fastenbrechen schnell wieder ansteigt. Zur gründlichen Reinigung ist Fasten sehr empfehlenswert. Will man jedoch abnehmen, funktioniert es nur sehr eingeschränkt.

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Die Diät auf einen Blick

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    Kaum Nahrungsaufnahme 
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