Geschlemmt wird nicht nur an den Weihnachtstagen

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Und diese beginnt nicht erst am 24. Dezember. Schon mindestens vier Wochen vorher sind die Weihnachtsmärkte geöffnet. An den Adventssonntagen trifft sich die Familie zu Kaffee und Kuchen. Es folgt Weihnachtsfeier auf Weihnachtsfeier. Und überall gibt es üppig zu essen und zu trinken. Dabei ist die Menge die eine Sache. Zucker und Fett sind die nächste.

Die größten Kalorienbomben

Platz eins der flüssigen Nahrungsmittel, die als Kalorienbombe gelten, belegt der Eierpunsch. Er hat mit durchschnittlich 650 Kalorien pro Tasse einen fast drei mal höheren Energiegehalt als Glühwein. Doch Vorsicht ist auch bei diesem Heißgetränk geboten. Gekaufte Glühweine sind oft stark gesüßt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Glühwein selbst zu machen und mit Honig zu süßen.

In der Weihnachtszeit ebenfalls beliebt sind Stollen. Beim Genuss von 100 Gramm nimmt man jedoch rund 400 Kalorien zu sich. Eine leichtere Alternative dazu sind Bratäpfel. Sogar mit einer Portion Vanillesoße haben sie nur halb so viele Kalorien wie ein Stück Stollen. Wenn nicht zu große Mengen Butter und Marzipan verwendet werden, kann der Fettgehalt deutlich reduziert werden.

Weihnachtliche Leckereien
Stollen schlägt mit rund 400 Kalorien pro 100 Gramm zu Buche, Plätzchen liefern meist noch mehr Energie. (Bild: S.H.exclusiv – Fotolia)

Von reduziertem Fettgehalt kann bei Kartoffelpuffern hingegen überhaupt nicht die Rede sein. Der Reibekuchen wird frittiert und ein einzelner kommt auf gut 250 Kalorien. Ohne die Portion Apfelmus oder Zimt und Zucker. Einen weitaus geringeren Fettanteil hat dafür die Ofenkartoffel mit Quark oder ein Stück Flammkuchen.

Ohne Winterspeck durch die Weihnachtszeit

Die Folge der zucker- und fetthaltigen Schlemmerei ist nicht nur die Hose, die am Bauch spannt. Hinzu kommt auch, dass man sich häufiger müde und träge fühlt. Auf Weihnachten und seine vielen Leckereien verzichten, möchte aber auch nicht jeder. Wer auf seinen Körper achtet, für den gibt es ein paar Tipps, ohne Winterspeck durch die Weihnachtszeit zu kommen.

Zuallererst sollten die Mahlzeiten nicht herunter geschlungen werden. Langsames Kauen und kleine Pausen wirken sich positiv auf den Magen und das Sättigungsgefühl aus. Nach dem Essen sollten längere Spaziergänge eingeplant werden. Wem das zu langweilig ist, der kann auch Schlittschuhlaufen, Skifahren oder Rodeln gehen. Diese Sportarten gibt es schließlich nur in den Wintermonaten. Bewegung und frische Luft tun nach einem üppigen Essen gut, helfen der Verdauung und verbrennen Kalorien.

Wie bei den meisten Sünden, kommt es letztendlich auf die Menge an. Es kann jedoch nicht verkehrt sein, neben Lebkuchen und Schokolade auch Orangen, Mandarinen und Nüsse auf den Adventsteller zu legen.

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