Zu viele Kohlenhydrate, zu wenig Sport

Forscher der Universität Tübingen haben kürzlich nachgewiesen, dass nicht nur Herz-Kreislauf-erkrankungen durch eine kohlenhydratreiche Ernährung verursacht werden können, sondern in vielen Fällen auch zu einer Fettleber führen. Diese wird wiederum seit einiger Zeit als Auslöser für den weltweiten Anstieg der Typ-2-Diabetes verantwortlich gemacht. Somit besteht ein direkter Zusammenhang zwischen einer zu großen Zufuhr von Kohlenhydraten einerseits und der schweren Stoffwechselerkrankung andererseits.

Mehrkornbrot dekoriert mit Getreide
Zu viele Kohlenhydrate können zu schweren Erkrankungen führen. (Bild: Smileus – Fotolia)

Kohlenhydratreiche Kost – Nudeln und Kartoffeln, aber auch stark zuckerhaltige Softdrinks und Süßigkeiten – werden im Körper zu Glucose verarbeitet und können nur schwer abgebaut werden. Wird die Zuführung von Kohlenhydraten nicht durch sportliches Training begleitet, das die Aufnahme von Zucker mit einer gesteigerten Fettverbrennung ausgleicht, muss sich der Körper schließlich geschlagen geben. So lagert er Fett in Organen ab, die hierfür nicht vorgesehen sind: Die Fettleber entsteht.

Weniger Kohlenhydrate beugen schweren Krankheiten vor

Auch wenn Kohlenhydrate bei der täglichen Ernährung nicht fehlen dürfen, sollte man sie nicht in übermäßigen Mengen zu sich nehmen. So besitzen viele Fruchtsäfte beispielsweise durch den in ihnen enthaltenen Fruchtzucker hohe Mengen an Kohlenhydraten. Fruchtzucker kann in großen Mengen dabei ebenso schädlich sein, wie normaler Speisezucker, der sich in Süßigkeiten wie etwa Schokolade finden lässt.

Sportlerin mit Bustier und Kopfhörern
Sport sorgt für den Abbau von Fett und in Glucose umgewandelte Kohlenhydrate.

Eine Reduzierung kohlenhydratreicher Lebensmittel und viel Sport helfen beim Abbau von Glucose. Gleichzeitig beugen sie schweren Krankheiten wie Diabetes-Typ-2 und Herz-Kreislauferkrankungen vor. Wer viel Sport treibt, kann somit auch weiterhin wie gewohnt essen. Denn regelmäßiger Sport hilft beim Abbau auch größerer Mengen Glucose. Gleichzeitig kann eine Reduzierung der Kohlenhydratzufuhr auch einen diätischen Nutzen haben.

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