Muskeln wachsen nur in Ruhephasen

Wer sich körperlich fit halten und Muskeln aufbauen will, denkt natürlich sofort an die dafür notwendige körperliche Belastung. Was dabei allerdings nicht vergessen werden darf: Muskeln wachsen nicht während des Sports, sondern in den darauf folgenden Ruhe- bzw. Regenerationsphasen. Längst haben das auch andere erkannt und bieten zum Beispiel mit einem Wochenende im Wellnesshotel die optimale Mischung zwischen Sport und Entspannung an.

Massagen nach dem Sport
Nach einem anstrengenden Training sind Massagen ideal, um strapazierte Muskeln zu lockern und zu regenerieren.

Neben der richtigen Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, Saunagängen und Dampfbädern sind auch Massagen optimal für die Regenerierung strapazierter Muskeln geeignet. Dabei sollte man allerdings beachten, dass zwischen dem Sport und der Massage mindestens eine, am besten sogar zwei Stunden liegen. Denn erst nachdem sich die durch den Sport erhöhte Durchblutung wieder reguliert hat, können Muskeln von einer Massage wirklich profitieren.

Die klassische Massage

Die auch als schwedische Massage bekannte klassische Methode ist nicht nur die Basis für viele anderen Techniken, sondern auch ideal für die Regeneration nach dem Sport. Mit ihr kann man sowohl verkrampfte Muskeln wieder lösen, als auch Muskelkater effektiv vorbeugen. Das kräftige Massieren verstärkt außerdem den Lymphfluss, der das Gewebe reinigt, und fördert die Durchblutung und Beweglichkeit.

Diese Grundtechniken werden bei der klassischen Massage eingesetzt:

  • Streichen (entspannend)
  • Kneten / Walken (verspannungslösend)
  • Reiben (Lockern von verhärteten Muskeln)
  • Klopfen (durchblutungsfördernd)
  • Vibration (krampflösend)

Die regenerative Sportmassage

Speziell für professionelle Sportler wurde die sogenannte Sportmassage entwickelt, auch regenerative Massage genannt. Aufbauend auf den klassischen Griffen der schwedischen Massage, beinhaltet die Sportmassage verschiedene Ergänzungsgriffe, die gezielt auf den jeweiligen Sport und dabei auftauchende Probleme zugeschnitten sind.

Sportmassagen gehören zum Training dazu
Für Profi-Sportler ist die Sportmassage ein unverzichtbarer Teil ihres Trainingsprogrammes. (Bild: Artem Furman – Fotolia)

Sportmassagen werden sowohl vor und während, als auch nach dem Training angewandt. In der Regel dauern sie ca. 15 Minuten. Währenddessen wird besonders auf die stark beanspruchten Muskelpartien eingegangen. Neben der Lockerung und Erholung bringt eine regenerative Sportmassage auch noch folgende Vorteile mit sich:

  • beschleunigt den Abtransport von Stoffwechselrückständen
  • beugt Entzündungen vor
  • Entkrampfend durch spezielle Dehnungsgriffe
  • Schmerz überwindend
  • schnellere Heilung von Verletzungen und Muskelüberbeanspruchungen
  • Anregung von unterforderten Muskeln

Weitere nützliche Massagen nach dem Sport

Doch die schwedische und regenerative Massage sind nicht die einzigen Massagearten, die nach dem Sport bei der optimalen Regeneration helfen können. Auch die folgende Wellness-Massagen tragen effektiv zur Steigerung des Trainingseffektes bei:

  • Thailändische Massage: Druckmassage, die Yoga mit Akkupressur verbindet, löst Blockaden und Verspannungen, entspannend und belebend zugleich
  • Shiatsu: Regt den Energiefluss an, aktiviert die Selbstheilung, beugt Störungen und Erkrankungen vor
  • Abhyanga: Ganzkörper-Ölmassage, regt den Kreislauf und Stoffwechsel an, stärkt und regeneriert die Muskulatur, beruhigt das Nervensystem
  • Hamam: regt den Stoffwechsel und die Durchblutung an, aktiviert Abwehrkräfte, Waschungen fördern die Ausscheidung von Schlacken und Giftstoffen
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