fettkiller
Wer abnehmen will, der muss nicht immer gleich eine aufreibende Diät probieren. Diese sorgen mit ihren oft radikalen Ernährungsumstellungen häufig für Mangelerscheinungen. Bei einigen Diäten muss man schlichtweg weniger essen und dies eine Zeit lang durchhalten.

Viele brechen jedoch, nachdem sie ein paar Pfunde verloren haben, wieder ein und fressen sich ihr altes Gewicht oder gar noch mehr Kilos an. Alternativen dazu sind kleine Umstellungen im Leben, die ganz nebenbei den Weg zu weniger Körpermasse ebnen. Schon ein wenig mehr Bewegung zwischendurch oder der Verzicht auf einen Schokoriegel wirken sich auf Dauer positiv auf ihr Gewicht aus.

Der Tagesablauf

Vor der Arbeit

Noch im Bett liegend können Sie mit kurzer Bettgymnastik vitaler in den Tag starten. Danach 15 Minuten Seilspringen, das macht wach und verbraucht gleich die ersten 200 Kalorien des Tages. Wer dann auf die
Nüsse im Müsli zugunsten von Früchten verzichten kann, spart doppelt. Verwenden Sie zudem fürs Streichen des Butterbrotes zimmerwarme, also weiche Butter. Sie lässt sich wesentlich dünner auftragen, so dass Sie
gleichen Geschmack bei weniger Kalorien erhalten. Ganz aufs Frühstück verzichten sollten Sie jedoch nicht, Studien haben erwiesen, dass 80% der Personen mit Normalgewicht morgens ein Frühstück zu sich nehmen.
Damit die 3 Minuten Zähneputzen nicht ungenutzt verstreichen, können Sie die Zeit mit Kniebeugen aufpeppen.

Auf dem Weg zur Arbeit

Sofern es möglich ist, fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit oder gehen Sie zu Fuß. Sind Sie auf den Bus angewiesen, steigen Sie etwas eher aus und laufen Sie den letzten Kilometer. Außerdem bringt der Verzicht
auf einen Sitzplatz einen erhöhten Kalorienverbrauch. Während der Fahrt gleicht der Körper im Stehen die Bewegungen des Busses aus. Auch mit dem Auto kann man sich durch etwas weiter entferntes Parken eine kurze Gehstrecke erschaffen.

Im Büro

Überkommt Sie während der Arbeit der kleine Hunger, lassen Sie sich nicht von Schokoriegeln oder Gummibären verführen. Trinken Sie stilles Wasser in kleinen Schlucken. Das macht nicht nur satt, es hält
auch fit. Eine weitere alternative zu fettreichen Pausenfüllern ist der Cappuchino. Sein leckerer Geschmack löscht den Heißhunger auf etwas Süßes, enthält aber relativ wenig Kalorien. Um Energie zu erhalten, ohne
gleich Nahrung aufzunehmen, bietet sich ein zügiger Spaziergang in der Mittagspause an. Dabei sollte versucht werden, sich nur auf das reine Laufen zu konzentrieren, damit der Kopf frei wird. Wenn etwas
gegessen wird, dann nur zu festen Essenszeiten und nicht nebenher.

Ablenkung beim Essen sorgt dafür, dass es weniger satt macht und mehr gegessen wird, als eigentlich nötig. Während der Arbeit empfiehlt es sich, auf E-Mails und Telefonate mit den Kollegen so weit es geht zu
verzichten und das persönliche Gespräch zu suchen. Die gegangen Wege wirken sich gut auf Ihre Energiebilanz auf. Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass persönliche Gespräche im Vergleich zu EMails Sachverhalte und Probleme wesentlich schneller und zielgerichteter abarbeiten. Es vergeht viel Zeit beim Entschlüsseln von uneindeutigen E-Mails. Beim Telefonieren können Sie ruhig mal aufstehen, das freut auch Ihren Rücken.

Überkommt Sie das Mittagstief, probieren Sie Folgendes: Beide Hände werden unter die Bürotischplatte gelegt und drücken 15 Sekunden nach oben. Danach werden sie oben drauf gelegt und drücken für die
gleiche Zeit nach unten. Beides 2-mal wiederholen und Sie werden sich wieder fit und wach fühlen. Sicherlich ist davon nicht jeder Arbeitgeber begeistert, wer aber genug Platz unterm Schreibtisch und einen
netten Chef hat (oder sein eigener ist), kann mit einem Floor-Bike, einer Konstruktion aus 2 Tretpedalen, unter dem Tisch bei der Arbeit nebenbei sportlich sein.

Im Supermarkt

Auch hier gilt: Sofern es kein Großeinkauf ist, erledigt man ihn am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Tüten tragen auf dem Rückweg erhöht noch den Kalorienverbrauch. Beim Wurstkauf sollten Sie auf feine
Brüh- und Streichwurst verzichten und naturgewachsene Sorten wie Putenbrust in den Einkaufskorb legen. Schon im Supermarkt lohnt es sich, einen Bogen um die Süßigkeiten und Knabbereien zu machen. Was nicht
zu Hause ist, kann auch nicht gegessen werden. Oder andersherum: Was gekauft wurde, wird auch gegessen. Um dieses Ziel zu verwirklichen sollten Sie nicht hungrig einkaufen gehen und am besten eine
genaue Liste dabei haben, über die Produkte, die Sie wirklich brauchen. Falls Sie schwere Sachen, wie Getränkekisten einkaufen, legen Sie diese zuerst in den Einkaufswagen. Das zusätzliche Gewicht hilft,
Kalorien zu verbrennen.

Beim Kochen

Braten Sie mit dem Wok, hierbei wird weniger Fett benötigt, da alle Zutaten ständig in Bewegung sind. Außerdem sollten Sie beim Kochen auf das Naschen verzichten und sich die Vorfreude auf die fertige Speise
nicht verderben. Versuchen Sie Gemüse, Fleisch oder Fisch zu dämpfen. Vitamine bleiben dabei erhalten und das Essen wird fettfrei zubereitet.

Am Wochenende

Sonntags Brötchen vom Bäcker holen? Auto stehenlassen! Es ist nicht nur besser für Sie, sondern auch besser für die Umwelt. Ebenso können Sie kurze Pflichtwege, z.B. um bei der örtlichen Bank eine
Überweisung zu tätigen, als Motivation für einen Sonntagsspaziergang nutzen. Fahren Sie Samstags in die Waschanlage? Sparen Sie sich das Geld und verbrauchen Sie einige Kalorien beim Waschen mit eigener
Muskelkraft.

Essen im Restaurant

Schon bei der Auswahl des Speiselokals kann die Entscheidung für oder gegen eine riesige Kalorienzufuhr getroffen werden. Beim Japaner z.B. bringt eine durchschnittliche Sushi-Mahlzeit nur ca. 500 Kalorien auf die
Waage. Eine Pizza beim Italiener kommt dagegen meist schon auf 1000 Kalorien. Salate gelten zwar prinzipiell als leichte Kost, hier hängt vieles jedoch vom Dressing ab. Sorgenfrei zu genießen sind z.B.
Salatsaucen mit Jogurt. Verzichten Sie außerdem auf den kleinen Schnapps zur Begrüßung und Abschied.

Alkohol hemmt den Fettabbau.

Gut bedient ist man mit magerem Fleisch und Fisch, auch wenn diese Sorten häufig etwas kostenintensiver sind. Als Beilage sollten Pell- und Salzkartoffeln, Reis und Nudeln Vorzug vor Pommes, Bratkartoffeln oder
Gratin erhalten.

Die Liebe machts

Eine halbe Stunde Zungenküsse verbrauchen schon 120 Kalorien. Und „normaler“ Sex verbraucht 260 Kalorien in der Stunde. Doch bei aller Liebe sei gesagt: Ausreichend Schlaf nicht vergessen, der hält jung und
schön.

Weitere Tipps:

Ob Uni, Bürogebäude oder Hotel, überall dort wo Fahrstühle sind, sollten Sie nicht sein. Nutzen Sie stattdessen die Treppe. Dies geht in vielen Fällen sogar schneller. Essen Sie langsam und bewusst. Das Sättigungsgefühl setzt erst nach 20 Minuten ein. Putzen verbraucht auch Kalorien, ein Grund mehr, mal wieder aufzuräumen. Auf Parties zu jedem Glas Alkohol 2 Gläser Wasser trinken. Das hält nicht nur den Kopf klar, es verhindert auch den Heißhunger. Wer dazu noch ein flottes Tänzchen aufs Parkett legt, nimmt schneller ab. Vermeiden Sie Sitzen und Liegen. Stehen killt die Kalorien. Wenn die Pommesbude lockt, nehmen sie Ketchup statt Majo.

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