Fitnessparks – was macht sie aus?

In vielen Städten und Stadtparks sowie Stadtwäldern waren jahrelang Trimm-dich-Pfade angelegt, wo sportlich ambitionierte Besucher der Grünanlagen sich außer dem Laufen noch sportlich betätigen konnten. Balancierbalken oder Geräte, um dort Klimmzüge zu machen, gehörten zur gut gemeinten, aber eher spartanischen Ausstattung der Pfade. Der moderne Bewegungsplatz knüpft hier an, geht aber gleich einen großen Schritt weiter, was seinen Nutzwert angeht.

Aufwärmübungen im Fitnesspark absolvieren
Fitnessparks ermöglichen professionelles Training unter freiem Himmel. (Bild: gradt – Fotolia)

Die zeitgemäße Ausstattung der Fitnessparks, ist deutlich üppiger gestaltet, als dies bei den Trimm-dich-Pfaden der 1970er Jahre der Fall war. Mit zahlreichen Geräten lässt sich im Freien Fitness erlangen und es kann ebenso für die Muskulatur wie auch für die Kondition einiges an der frischen Luft getan werden. Anders als im Fitness-Studio wird im Fitnesspark aber nicht mit freien Gewichten oder speziellen Geräten mit Gewichten gearbeitet, sondern hier ist es das Körpergewicht, das gemeinsam mit den Geräten zu besserer Fitness und Muskulatur führt. Die Ausstattung der Fitnessparks ist dabei von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich im Umfang.

Alle Altersgruppen werden angesprochen

Der moderne Fitnesspark in Städten (wie z.B. in Bremen) zielt auf alle Bevölkerungsschichten und auch alle Altersgruppen ab. Die Geräte sind so vielfältig, dass jeder seinem Fitness-Status entsprechend trainieren kann. Ein besonderes Augenmerk wird bei der Errichtung der Fitnessparks heute auch auf die ältere Generation gelegt, die in sportlicher Kleidung nicht mehr nur den reinen Spaziergang im Grünen absolviert, sondern darüber hinaus noch etwas für die eigene körperliche Fitness tut. Die Anlagen sind so ausgerichtet, dass sie zu Bewegung und körperlicher Betätigung geradezu einladen.

Dehnübungen im Fitnesspark
Das Gewicht des eigenen Körpers wird in Fitnessparks gezielt zum Trainieren genutzt. (Bild: Benjamin Thorn – aboutpixel.de)

In attraktiver Form und Farbgestaltung fügen sich die witterungsbeständigen Fitnessgeräte in die Landschaft harmonisch ein. Zum Einsatz kommen in den Fitnessparks viele Geräte, die auch aus Reha-Zentren, Kur- und Freizeitparks sowie auch Seniorenresidenzen schon bekannt sind. Von einfachen Stangen für die Ausübung körperlicher Aktivitäten bis hin zu einfach gebauten Cross-Trainern (mehr Infos hier), Rudergeräten oder Drehplatten, mit denen sich die Taille trainieren lässt, ist der Bewegungsplatz für ein Training für Groß und Klein geeignet. Viele Parks haben sich auch den speziellen Bedürfnissen körperbehinderter Menschen gezielt angepasst und auch beispielsweise für Rollstuhlfahrer nutzbare Gerätschaften aufgestellt.

Im Generationenpark lassen sich alle Muskelgruppen trainieren

Im modernen Bewegungspark lässt sich ein sehr umfassendes Training für den gesamten Körper absolvieren. Sowohl die Arm- und Schultermuskeln lassen sich trainieren wie auch der Bauchbereich und die Beine. Darüber hinaus bieten moderne Ausstattungen in den Parks auch die Möglichkeit des gezielten Taillentrainings, welches Frauen aller Altersgruppen besonders anspricht. Anders als in Fitness-Studios wird hier aber nicht mit zusätzlichen teilweise hohen Gewichten gearbeitet.

Anstelle dessen wird das eigene Körpergewicht sinnvoll eingesetzt, um die Muskulatur in Schwung zu bringen. Das bedeutet gleichzeitig eine sinnvolle Beanspruchung der Muskulatur wie auch eine Entlastung der Gelenke. Weil es sich im Fitnesspark um einen Generationenpark handelt, sind die Geräte auf die Nutzung durch alle Altersgruppen und zudem auf eine verletzungsarme Nutzung ausgerichtet. Damit kann man mit viel Spaß in freier Natur die gesamte Muskulatur des Körpers und auch die Kondition umfassend trainieren.

Fitnessparks in Städten – die moderne Art der körperlichen Fitness für alle

In den Städten schießen in Grünanlagen Fitnessparks in den letzten Jahren förmlich wie Pilze aus dem Boden. Sehr interessant an den Parks ist, dass sie von allen Altersgruppen genutzt werden können, dabei mit viel Spaß Bewegung bringen und die sportliche Fitness erhöhen. Einfaches Spazierengehen war gestern, heute bringt der Generationenpark noch sportliche Betätigung dazu.

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