Durch Infekte, wie Erkältungen, als auch Kinderkrankheiten oder Allergien, kann der Hals sich entzünden und macht sich mitunter mit starken Halsschmerzen bemerkbar. Auch eine Mandelentzündung sowie eine Angina, bringen starke Halsschmerzen mit sich.
Oftmals kann hier nur der Arzt mit entsprechenden Medikamenten Abhilfe schaffen.

Krankhafte Veränderungen im Hals-, Mund und Rachenraum werden generell als Halsschmerzen bezeichnet. Besonders bei Entzündungen im Speiseröhrenbereich, bei Diphterie, Scharlach und der Angina Tonsillares, treten starke Halsschmerzen auf und machen sich durch kratzen und Schluckbeschwerden bemerkbar.
Mögliche Ursachen sind Bakterien, Vieren, Pilze oder hämatologische Erkrankungen. Behandelt werden können die verschiedenen Arten der Halserkrankungen mit Penicillin oder Antibiotikum. Leichte Halsschmerzen können mit Saft oder Lutschtabletten behandelt werden.
Besonders bei Frauen treten laut Statistik Halsschmerzen häufiger auf. So können diese beispielsweise auch während der Periode erscheinen.
Dies liegt daran, dass sich während der hormonellen Umstellung die verspannten Schwachstellen melden. Die Behandlung bei Halsbeschwerden, welche als Periodenschmerzen gelten, unterscheidet sich nicht von den übrigen Schmerzen im Hals-, Rachenraum.
Auch treten oftmals während der Schwangerschaft Schmerzen auf, diese sollten jedoch nicht medikamentös behandelt werden, da die Medikamente schädlich für die Babys im Mutterleib sein können. Hier sind warme Tees und milde Halsbonbons so wie Rachenspülungen ein gutes Hilfsmittel bei Infekten im Hals und chronischen Halsbeschwerden.

Wahrgenommen werden die Schmerzen meist von innen, durch eine Entzündung infolge von Erregern. Chronische Beschwerden jedoch sind meist von außen, auf eine Dauerkontraktion in der Muskulatur und dem Bindegewebe im Hals zurückzuführen. Das Unterhaut-Bindegewebe ist bei chronischen Schmerzen am häufigsten betroffen.
Unterschieden wird auch zwischen den verschiedenen Beschwerden. Als Schluckbeschwerden wird der Zustand bezeichnet, bei welchem flüssige und feste Nahrung, sowie Speichel nicht ohne Schmerz geschluckt werden können. Gerade bei Menschen mit Untergewicht führt hierbei eine Nahrungsverweigerung auf Grund der Halsschmerzen zu unerwünschten Folgen.

Auch Heiserkeit gehört gelegentlich als Folge zu den Halsschmerzen, denn oft ist diese auch mit Schluckbeschwerden verbunden. Hier ist zumeist eine Erkrankung des Kehlkopfes Ursache für den Schmerz.
Wird über Druck oder ein enges Gefühl im Bereich des Halses geklagt, handelt es sich um ein so genanntes Kloßgefühl, bei dem es oftmals zu erhöhtem Tonus oder Krampf kommt.
In diesem Fall befindet sich eine Entzündung im unteren Bereich des Rachens.
Bei einer Überempfindlichkeit des Gewebes am Hals handelt es sich oftmals um Bindegewebsverspannungen und der Patientin oder dem Patient ist das tragen von Halstüchern, Schals oder Rollkragenpullovern nicht möglich. Chronische Schmerzen lassen sich mit verschiedenen Therapien behandeln, welche speziell auf die Stellen am Hals angewendet werden, wo sich der Schmerz befindet.

Zur Behandlung von Halsschmerzen gibt es verschiedene Varianten, hierzu gehören das Warmhalten von Hals und Brust, mehrmals tägliches Gurgeln, um die Krankheitserreger wegzuspülen, viel heiße Milch mit Honig oder Kräutertees trinken, damit die Erkältungsvieren weggespült werden oder auch Inhalationen, welche den Schleim lösen.
Sollten die Halsschmerzen nach einigen Tagen der Selbstbehandlung nicht nachlassen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, denn dann könnte die Infektion schlimmere Ursachen haben und muss mit stärkeren Medikamenten behandelt werden.
Der Arzt kann hierbei mit einem entsprechenden Antibiotikum gegen die Bakterien angehen.
In der Regel setzt dieses eine schnelle Wirkung ein und der Patient ist nach kurzer Zeit wieder Beschwerdefrei.

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