Immer mehr Menschen leisten sich einen Personal Trainer. Der Vorteil scheint klar auf der Hand zu liegen. Schließlich steht so ein persönlicher, kompetenter und motivierender Profi stets zur Seite. Dieser korrigiert, pusht und zeigt auf, wie die passende Ernährung und ein individuelles Trainingsprogramm zusammengestellt werden.

Heute sind es nicht nur die Schönen und Reichen, die von einem Personal Trainer profitieren. Zwar ist der Service nicht gerade günstig, dennoch scheint er für viele den Unterschied zu machen. Schließlich ist der Fitnesstrainer als solcher kein Ausbildungsberuf. Viel mehr machen spätere Personal Trainer etwa ein Sportstudium oder arbeiten als Quereinsteiger an diversen Lizenzen. Wichtig dabei sind, beispielsweise die Informationen zum Erwerb einer Fitnesstrainer B-Lizenz zu haben, um sich überhaupt ein Bild von den Anforderungen machen zu können.

Personal Trainer kommen heute aus vielen unterschiedlichen Bereichen. Manche haben besagtes Sportstudium gerade abgeschlossen und fühlen sich zu höherem berufen. Andere waren vorher im Leistungssport tätig und wieder andere gehen lediglich ihrer Affinität zur Fitness nach. Daher gibt es entsprechend große Unterschiede bei den verschiedenen Trainern. Die einen sehen etwa den Weg im Training an Maschinen oder folgen Trends wie dem Hybrid-Workout. Andere wiederum setzten auf effektives und funktionales Training, das auf der Umgebung basiert, in denen sich die Menschen überwiegend aufhalten.

Doch die ursprüngliche Frage war, wozu es einen Personal Trainer braucht? Die Antwort ist recht einfach. So können nur wenige in der Bevölkerung grundlegende sowie einfache Bewegungsabläufe durchführen. Bei vielen kommen schnell Schmerzen hinzu. Das beginnt bereits bei simplen Bewegungsabläufen, wie Kniebeugen oder den Arm über den Kopf halten. Ein Personal Trainer hat hier die Möglichkeit, individuell auf die Bedürfnisse der Person einzugehen. So stellen sich im Regelfall sehr schnell die ersten Erfolge ein.

Damit stellt sich die Frage, ob man sich das Geld für den Personal Trainer nicht sparen könnte, wenn man die Technik selbst beherrscht? Generell wäre das möglich. So kann ein Personal Trainer gebucht werden und wenn alle Schritte sitzen, bestellt man ihn einfach wieder ab. Vergleichbar ist das mit dem Lernen eines Musikinstruments, wie einer Gitarre. Wer das Interesse hat, kann einen Musiklehrer bezahlen, ihm das Spielen und Notenlesen beizubringen. Kennt man die Grundlagen, kann man die Lehrstunden abbrechen und selbst weitermachen. Sollte irgendwann einmal das Erlernte auf eine neue Stufe gehoben werden, wird der Musiklehrer entsprechend wieder gebucht.

Ein Paar beim Joggen

Ein ähnliches Konzept gilt ebenso für den Personal Trainer. Es besteht kein Grund, warum dieser tagtäglich auf der Matte stehen muss. Anfangs ist er als Beispiel ständig dabei, stellt Trainingspläne zusammen, motiviert und hilft den Fokus auf das Ziel zu richten. Anschließend kann der Kunde durchaus selbst alles übernehmen. Alle 4 bis sechs Wochen werden dann nur noch Pläne und Techniken dem Fortschritt entsprechend angepasst.

Voraussetzung ist jedoch immer die eigene Motivation sowie der nötige finanzielle Rahmen. So bietet es sich etwa an einen Gruppen Personal Trainer in Anspruch zu nehmen. Im Gegensatz zu Gruppen im Fitnessstudio, ist hier meiste ein fester Kern von bis zu sechs Personen vertreten, die von einem Personal Trainer trainiert werden. Denn ein guter Personal Trainer kostet meist über 100 Euro die Stunde. In Gruppen liegt der Preis bei 12 bis 30 Euro.