Speziell im Supermarkt werden Menschen, die sich mit der Gewichtsreduktion beschäftigen von Produkten, die Ihnen mit einer scheinbar gesunden Botschaft gegenüberstehen, gerade zu überflutet. Mit dem Kauf beginnt oft ein kleines Versteckspiel – ein Zuckerversteckspiel! Probiotic hier, Low Fat da, was aber nicht auf der Packung steht, ist die Tatsache, dass der Zuckergehalt nicht unbedingt in den Diätplan passt.

Schnell werden auf diesem Weg die falschen Nahrungsmittel zu sich genommen und am Ende wundert man
sich, warum die anscheinend wirkungsvolle Diät, keine oder nur kaum Wirkung erzielt. Hier lohnen sich ein Blick auf die Verpackung und der Vergleich mit einem augenscheinlich ungesünderen Produkt, denn Zucker ist noch vor Fett der Dickmacher Nr.1!

Low Fat führt manchmal dennoch zu Hüftgold!

0,1% Fett ist eine schöne Aufschrift für Käse, Joghurt oder Quark. Wer allerdings die Packung einmal herumdreht, der wird schnell feststellen, dass die Kalorien bei einigen Produkten doch noch recht heftig zu Buche schlagen. Warum ist das so? Fett ist ein Geschmacksträger und um diesen Verlust auszugleichen, wird mit einer erhöhten Menge Zucker gearbeitet. Vergleichen Sie die Kalorien – gerade bei Joghurt – mit einem „normalen“ Produkt, wenn sich nicht mindestens eine Differenz von 30% ergibt, ist der Kauf
für Ihre Diät nicht rentabel.

Gesunde Drinks mit Zuckerbotschaft!

Auch wenn den probiotischen Getränken im Labor der positive Einfluss einiger Bakterienstämme nachgewiesen werden konnte, so lohnt sich doch ein Blick auf das Etikett. Manch ein „Abwehrkräfte“ stärkender Drink enthält pro 100 ml stolze 11,4 Gramm Zucker. Andere werden mit Fettsäuren angereichert, die den Appetit dämpfen und das natürliche Sättigungsgefühl verstärken sollen.

Ein Blick in die Obstwelt!

Obst ist natürlich gesund, aber auch hier gilt es, einige Vertreter mit Vorsicht zu genießen. Ananas sollte nicht unbedingt aus der Dose verzehrt werden, da hier 225g rund 42g Zucker (14 Würfel) enthalten. Gegen die frischen Enzymlieferanten dagegen ist nicht viel einzuwenden. Sie verführt uns mit leicht süßlichem Geschmack und ist nur allzu gerne eine Zutat für Joghurt oder Müsli – die Banane. Ein mittelgroßer Vertreter des Obstes enthält jedoch stolze 42g Fruchtzucker! Auch bei Trockenobst sollte man nicht allzu oft in die Tüte greifen, da beispielsweise eine Aprikose soviel Zucker enthält, wie ein Würfel von 3g!

Frühstückszerealien und Fertigmüsli mit süßem Hintergrund!

Ein herzhaftes Frühstück ist wichtig, um den Stoffwechsel anzukurbeln und fit für den Tag zu sein. Fertigmüsli oder Ähnliches ist für die meisten der bequeme Start in den Tag, obwohl diese pro 125g Portion im Durchschnitt jedoch 20 g Zucker enthalten und es oft gesünder ist, auf ein selbst zusammengestelltes Müsli zurückzugreifen.
Auch wenn diese Tatsachen einen dazu verleiten nur noch Süßstoff zu essen, sollte vor dem Einkauf einmal darüber nachgedacht werden, warum dieser beispielsweise in der Tiermast eingesetzt wird. Würden die Tiere davon abnehmen, wäre er nicht in den meisten Produkten enthalten! Wie immer sollte der Leitspruch gelten: in Maßen statt in Massen! Dann klappts auch mit dem Abnehmen! Konsequenz und genaue Beachtung bei der Zunahme von Lebensmitteln, können somit gute Erfolge erzielen. Außerdem gelangen hierbei nur die wichtigsten und verbrennbaren Stoffe in den Körper, die zu einem erfolgreichen Abnehmen dienlich sind.

Informationen über den Autor:

Stefan Kehrer macht gerade ein Studium als Ernährungsberater und unterstützt diese Webseite mit Interessanten Themen rund um die Ernährung und die Diät!

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