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Jeder hat schon mal von den „neuen Wundergeräten“ auf dem Fitnessmarkt gehört. Immer mehr Fitnessstudios investieren in Vibrationstraining. Mittlerweile gibt es diverse Anbieter, die ihre Vibrationsplatte als die Beste darstellt. Bild(Copyright power-plate.com)

Die bekanntesten Vibrationsplatten sind wohl die Power-Plates, Galieleos oder FitVibes. Jede ist auf ihre Art und Weise von Vor – und Nachteil.

Aber was können die Vibrationsplatten denn jetzt genau?

Die Vibrationsplatten sind dafür geeignet möglichst schnell und schonend die Muskulatur zu kräftigen. Insbesondere wird durch die feinen Vibrationen die Tiefenmuskulatur gekräftigt, aber auch die übrige Muskulatur. Desweiteren kann durch das Vibrationstraining Cellulite reduziert werden.
Die Beweglichkeit und Koordination kann ebenfalls durch das Vibrationstraining gesteigert werden. Das Vibrationstraining ist also vielseitig einsetzbar.

Für wen ist das Vibrationstraining geeignet?

Das Vibrationstraining ist für alle geeignet, die nicht an folgenden Kontraindikationen leiden:

  • akute Entzündungen an Muskeln, Sehnen oder Gelenken
  • Epilepsie
  • Künstliche Gelenke besitzen
  •  Thrombose
  •  Schwangerschaft
  • Bypass
  •  Tumore
  • Gallen – und Nierensteine
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen

Das Vibrationstraining eignet sich besonders für Personen, die wenig Zeit haben, aber trotzdem ihre Muskulatur kräftigen möchten.

Das richtige Training an den Vibrationsplatten!

Um ein möglichst effektives Training mit welcher Zielsetzung auch immer hinzubekommen sind einige Dinge zu berücksichtigen. Auch beim Vibrationstraining gilt niemals mit „Vollgas“ anfangen. Es ist zu beachten, dass die Intensität mit der Zeit langsam gesteigert werden sollte, um die Muskulatur nicht zu überfordern. Ich empfehle die 6 – 8 Trainingseinheiten mit einer Intensität von 30 sec und 30 Hz pro Übung.
Danach sollten die Übungen beibehalten werden und die Zeit auf 45 sec gesteigert werden. Der Rhythmus
der Trainingseinheiten sollte jetzt vergrößert werden; 10 – 12 Trainingseinheiten sind optimal. Den Rhythmus kann man dann auch beibehalten. Von 45 sec sollte auf 60 sec gewechselt werden und dann wieder zurück auf 30 sec, aber die Intensität auf 35 Hz steigern. Mit diesem Trainingsrhythmus erzielen Sie die besten Ergebnisse.

Entspannung und Massagen

Ein weiterer Vorteil der Vibrationsplatten ist, dass man Entspannungsübungen und Massagen zur Lockerung der Muskulatur durchführen kann. Entspannungs- und Lockerungsmassagen sollten immer mit 30 oder 35 Hz durchgeführt werden. Die Zeit sollte zwischen 30 und 60 sec bleiben. Bei den Massagen können ohne Probleme 2-3 Durchgänge gemacht werden, wobei eine kleine Pause zwischen den einzelnen Durchgängen eingehalten werden sollte.

Um Bein- und Pobereich die Umfänge zu reduzieren und die Durchblutung zu verbessern (unterstützt die Gewichtsreduktion) erweisen sich Tiefenmassagen als besonders effektiv. Bei den Tiefenmassagen wird die gleiche Intensität wie bei den normalen Massagen (siehe Entspannungs- und Lockerungsübungen) gewählt, mit dem Unterschied das die Tiefenmassagen im High-Level durchgeführt werden.

Weitere wichtige Hinweise

Weiterhin ist zu beachten, dass das Vibrationstraining nicht am selben Tag mit dem Gerätetraining kombiniert wird. Dies ist eine zu hohe Belastung für die Muskulatur und kann sehr schnell zu Übertraining führen. Wer nach dem Vibrationstraining sich noch weiterhin sportlich betätigen möchte, sollte ein Ausdauertraining absolvieren. Das Ausdauertraining sollte zwischen 40 und 60 Minuten liegen und nicht zu anstrengend sein. Hier empfiehlt sich eine Belastung 65 – 75 % der maximalen Herzfrequenz.

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