Bei einer Fastendiät wird auf bestimmte Nahrungsmittel gänzlich verzichtet. Gebräuchlicher ist der Begriff des Heilfastens. Hierbei wird für einen bestimmten Zeitraum auf Nahrungsmittel verzichtet. Diese Diät ist leichter durchzuführen als andere und wenn Sie richtig angewendet wird bleibt das Hungergefühl aus.

Fasten ist bei manchen Kulturen Pflicht. Es soll Körper und Geist befreien. In vielen Kulturen und Glaubensrichtungen, ist die Fastendiät ein wichtiger Bestandteil und soll zu einem gesünderem und besserem Wohlbefinden beitragen. Selbst Kindern wird oftmals eine solche Fastendiät auferlegt, was allerdings nicht immer als positiv zu bewerten ist. Zum entgiften und einem späterem Wohlfühlerlebnis, ist diese Diätform allerdings, wenn sie in einem kurzen Zeitraum erfolgt, eine sehr gute Alternative.

Sie sollte jedoch aufgrund Ihrer Einseitigkeit, nicht über einen längeren Zeitraum absolviert werden und auch nur nach strengen Einhaltungen erfolgen, da hier sonst unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, die dem Organismus und dem Körper schaden.

Vorteile:

  • einfach zu machen
  • wenn richtig gemacht kein Hungergefühl
  • befreit den Körper von Giftstoffen
  • Schlacke wird ausgeschwemmt
  • man fühlt sich frisch uns neu belebt

Nachteil:

  • nur für kurze Zeit zu Empfehlen
  • einseitige Ernährung die schnell zu einem Mangel an Vitamine und Nährstoffen führt

Was bei verschiedenen Kulturen Pflicht ist, wird bei uns eher selten gemacht. Heilfasten ist im eigentlichen Sinne keine Diät, es soll den Körper vielmehr auf eine kommende Diät vorbereiten. Man unterscheidet beim Heilfasten verschiedene Fastenarten:

1. Fasten nach Buchinger

Hier wird mit Gemüsebrühe und verschiedenen Säften dem Körper eine geringe Anzahl von Kalorien, Mineralien und Vitaminen zugeführt. Dadurch wirde der Stoffwechsel nicht stark belastet. Die Darmreinigung wird mit einem Einlauf erziehlt.

2. Mayr Fasten

Hier dürfen die Probanten zusätzlich zweimal am Tag altgebackene Brötchen mit Milch zu sich nehmen

3. Schrothkur

Hier wird zwischen Saft und Trockentagen abgewechselt. Die Flüssigkeit schwemmt aus und das Schroth fördert die Verdauung.

4. Molkekur

Hier werden über den ganzen Tag verteilt ein Liter Molke getrunken, dadurch soll der Eiweißverlust ausgeglichen werden.Dazu darf man einen halben Liter Obstsaft und drei Liter Wasser trinken. Hier soll es zu keinem Hunger kommen.

5. Teefasten

Hier wird komplett auf feste Nahrung und Obstsaft verzichtet, es darf nur Tee und Mineralwasser mit wenig oder ganz ohne Kohlensäure getrunken werden. Diese Art darf aber nur von absolut gesunden Menschen gemacht werden.

Konsultieren Sie auf jeden Fall einen Arzt bevor Sie mit dem Fasten beginnen. Nicht jeder darf fasten. Schwangere und Kinder, sowie ältere Menschen sind hierbei komplett auszuschließen. Aber auch Personen die zu niedrigem Blutdruck neigen sowie Diabetiker sollten nicht Fasten. Für gesunde ist das Fasten aber einmal im Jahr zu empfehlen.

Es reinigt den Körper und eine Diät bzw. Ernährungsumstellung im Anschluss zeigt eher eine Wirkung ohne den lästigen Jo Jo Effekt. Somit erzielen Sie einen guten Erfolg, kombiniert mit einem Wohlbefindem und einem gesundem Körper samt geist und Seele.

Halten Sie sich jedoch genau an die Anleitung und versuchen Sie keine Experimente oder Abänderungen, da die Fastendiät somit nicht wirkt und Sie eventuell dadurch auch nur Schaden anrichten können. Und Fragen Sie immer am besten Ihren Arzt davor!

Informationen über den Autor:

Stefan Kehrer macht gerade ein Studium als Ernährungsberater und unterstützt diese Webseite mit Interessanten Themen rund um die Ernährung und die Diät!

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