Die Regeln im Detail

Tosca Reno gehört zu den Entwicklern dieser Ernährungsweise und hat einige Regeln aufgestellt, die bei der Durchführung von Clean Eating, also dem „sauberen“ Essen zu beachten sind. Über den Tag verteilt sollen beispielsweise sechs kleine Mahlzeiten zu sich genommen werden, beginnnend mit einem Frühstück. Bei jeder Mahlzeit ist es wichtig, komplexe Kohlenhydrate mit eiweißhaltigen Lebensmitteln zu kombinieren.

Möglichst unbehandelt und frisch von der Pflanze sollte es sein.
Möglichst unbehandelt und frisch sollten Nahrungsmittel nach dem Clean-Basics-Prinzip sein.

Fertiggerichte, Konservierungsstoffe, chemische Nahrungsmittel und künstliche Süßstoffe, wie zum Beispiel Aspartam, sind tabu. Ebenso wird davon abgeraten, kalorienhaltige Nahrungsmittel ohne Nährstoffe zu sich zu nehmen. Hierzu zählen insbesondere Fast-Food-Gerichte. Frisches Obst und Gemüse sowie gesunde Fette sollen fest in den Speiseplan integriert werden. Empfohlen wird, täglich zwei bis drei Liter Wasser zu trinken.

Inhaltsstoffe beim Einkaufen lesen

Bloß kein FastFood!
Fast Food und industriell hergestellte Lebensmittel sind tabu. (Bild: Knut Wiarda – Fotolia)

Die Regeln des Clean Eating klingen zunächst einfach und sind es prinzipiell auch. Die Fallen lauern jedoch im Supermarkt. Viele der vermeintlich cleanen Lebensmittel sind industriell und chemisch vorbehandelt. Hierzu zählen oft Milchprodukte, genauso wie Obst und Gemüse. Einfache Kohlenhydrate, wie es auch Zucker ist, sollten gemieden werden.

Daher eignen sich für das Clean Eating auch Lebensmittel, welche die Stoffe Maltodextrin und Dextrose enthalten, nicht. Die Inhaltsstoffe auf der Verpackung aufmerksam zu lesen hilft daneben auch, die Aufnahme von Aspartam und sonstigen chemischen Stoffen zu vermeiden. Als Faustregel beim Einkaufen gilt: Jedes Produkt, das Stoffe enthält, die unbekannt sind und chemisch klingen, sollten lieber im Regal stehen gelassen werden.

Cleane Alternativen:

  • Wasser und ungesüßte Kräutertees statt Softdrinks
  • Vollkornnudeln statt Weißmehl-Pasta
  • hochwertige Pflanzenöle statt Transfette tierischen Ursprungs
  • frisch gekochte Gerichte statt Fertigprodukte und Fastfood
  • frische Kräuter statt chemischer Geschmacksverstärker
Bikini-Figur auch ohne Sport
Eine Ernährung mit mehr Gemüse und weniger Fast Food sowie Zucker lässt die Pfunde automatisch purzeln. (Bild: cirquedesprit – Fotolia)

Vorteile von Clean Eating

Clean Eating ist ein gut geeignetes Ernährungsprogramm, das hilft, überflüssige Pfunde zu verlieren. Ohne das lästige Zählen von Punkten und Kalorien kann bei Beachtung der Regeln ein gesunder Gewichtsverlust erreicht werden. Die häufigen Mahlzeiten sättigen gut, sodass Hunger nicht verspürt wird. Diese Ernährungsweise ist darüber hinaus nicht nur zum Abnehmen zu empfehlen. Sie ist die Art von Ernährung, die der menschliche Körper aufgrund seiner natürlichen Anlage gewohnt ist und deshalb gesund verarbeiten kann.

Mehr positive Energie im Lebensalltag und beim Sport, ein verbessertes Haut- und Erscheinungsbild, eine geregelte Verdauung und ein gestärktes, kraftvolles Immunsystem sind die Ergebnisse des Clean Eating. Zudem wird der Fokus bei dieser bewussten Ernährung verstärkt auf die Auseinandersetzung mit sich, dem eigenen Körper und seiner Ernährung gelenkt.

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