Die Umstellung auf den Winter stellt nicht nur fürs Gemüt, sondern auch für die Haut ein Problem dar. Zu sehr hat man sich an die sommerlich leichten Pflegeprodukte im Badregal gewöhnt. Doch gerade im Winter braucht die Haut extra viel Pflege durch spezielle Cremes und Bäder. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass die Produkte der Haut keine Feuchtigkeit entzieht, sondern diese spendet. Deshalb gehören Cremes auf Wasserbasis nicht in das Pflegeprogramm für den Winter. Diese verdunsten schnell auf der Haut und können im schlimmsten Fall sogar zu Erfrierungen führen. Vielmehr sollte man zu fetthaltigen Produkten greifen, die mit pflanzlichen Ölen hergestellt wurden.

Wellness in der Badewanne
Entspannende Bäder sollten im Winter nur gemäßigt und kurz durchgeführt werden. (Bild: Gennadiy Poznyakov – Fotolia)

Besondere Pflege für die Haut beim Baden

Durch die Ähnlichkeit zur natürlichen Lipidschicht schützt man sich effektiv, ohne die Haut zu reizen. Sheabutter hält die Kälte vom Körper ab und Wirkstoffe wie Urea binden die Feuchtigkeit. Doch nicht nur mit Cremes unterstützt man die Haut. Auch beim Duschen und Baden regeneriert sich das größte Organ des Körpers. Dabei ist auch hier besondere Vorsicht geboten.

Gerade im Winter reizt heißes Baden und Duschen nur unnötig. Generell gilt, dass die Temperatur 36 Grad Celsius nicht überschreiten sollte. Auch die Dauer ist einzugrenzen. 20 Minuten reichen zum Aufwärmen und Entspannen vollkommen aus. Dazu ist die Anwendung von Duschölen empfohlen. Im Gegensatz zu einem Gel hinterlässt das Öl einen pflegenden Schutzfilm. Deshalb sollte es nach der Reinigung auch nicht abgetrocknet, sondern nur leicht abgetupft werden. Nach dem Baden sorgt eine reichhaltige Bodylotion dafür, dass die Haut nicht spröde wird und ihre natürliche Schutzfunktion bewahrt.

Durchblutung mit Saunagängen anregen

Besondere Pflege verlangt die Haut um die Augen. Da diese sehr dünn ist, sollte sie dreimal täglich mit einer speziellen Augenpflege eingecremt werden. Doch nicht nur mit Pflegeprodukten bereitet man sich auf die kalte Jahreszeit vor. Auch Saunagänge, Massagen und Wechselbäder regen die Durchblutung an und entspannen die Haut. Außerdem machen sie den Körper resistenter gegen die Kälte und äußere Einflüsse. Der Winter birgt große Strapazen für die Haut. Doch mit der richtigen Pflege übersteht man die Schnee und Eis ohne große Probleme.

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