zirkeltraining
Eine oftmals gestellte Frage im Fitnessstudio. Aber was ist denn nun effektiver? Ich sage, es kommt darauf an welcher Trainingszustand vorliegt, welche Zeit man für´s Training hat und welches Trainingsziel man verfolgt. Ich will im nachfolgenden Text keines hervorheben oder schlecht machen.

Ich möchte Ihnen einfach nur die Vorteile und Nachteile der beeiden Trainingsmethoden zeigen und danach entscheiden Sie was für Sie das richtige Training ist.

Das Zirkeltraining

Zirkeltraining bedeutet, dass man an einer Station/Gerät eine vorgegebene Zeit/Wiederholungszahl absolviert und dann zur nächsten Station/Gerät wechselt. Ob man dazwischen eine feste Pausenzeit einhält oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Beachten Sie nur, dass die Pausenzeit nicht länger als 30 Sekunden sein sollte.

Das Zirkeltraining eignet sich besonders für Personen, die neu im Fitnesssport sind oder die nicht viel Trainingszeit mitbringen. Ein Zirkeltraining kann 30 Minuten dauern und trotzdem intensiv und effektiv sein. Das Zirkeltraining lässt sich auch sehr gut mit Ausdauereinheiten kombinieren. Eignet sich deshalb sehr gut für Abnehmwillige. Ein Nachteil könnte sein, dass man auf Geräte wachten muss, die Pausenzeit vergrößert sich und der Trainingseffekt geht verloren.

Mittlerweile gibt es aber sehr viele Gerätehersteller, die eigene Zirkelkonzepte anbieten. Die Geräte werden als Zirkelkonzeption zusammengestellt, das heißt die Geräte sind auf einander abgestimmt, leicht zu bedienen und dadurch findet an diesen Geräten auch nur Zirkeltraining statt.
Belastungs- und Pausenzeit werden durch Ampelanlagen gesteuert. Bei so einer Konzeption kann man sich voll und ganz dem Training hingeben und muss nicht lange für die richtige Sitzeinstellung herumprobieren. Desweiteren werden durch solche Konzepte das Training in der Gruppe gesteigert und somit folgt eine bessere Komunikation der Mitglieder untereinander.

Das Satztraining

Satztraining bedeutet, mehrere Durchgänge (in der Fitnesssprache: Satz) an einem Gerät hintereinander zu machen und optimalerweise mit immer der gleichen Pausenzeit. Beim Kraftausdauertraining maximal 1 Minute und bei Muskelaufbau zwischen 1,5 und 3 Minuten, je nach Intensität.

Das Satztraining eignet sich für Fortgeschrittene, egal welches Trainingsziel sie verfolgen. Eine Trainingseinheit sollte nicht länger als 75 Minuten dauern, optimal wären 60 Minuten. Es gibt viel verschiedene Trainingsmethoden im Bereich des Satztrainings. Man kein ein Ganzkörpertraining machen, eine intensivere Variante ist das Splittraining, wobei einzelne Muskeln pro Tag intensiver gereizt werden.
Der Vorteil vom Satztraining ist die Effektivität. Dadurch, dass ich den Muskel in kürzester Zeit mehrmals reize, findet eine schnellere Anpassung und Entwicklung der Muskulatur statt. Allerdings ist die Regenerationszeit höher als beim Zirkeltraining. Daher ist es wichtig, dass die Trainingsintensität stimmt. Es sollten realistische Trainingsgewichte ermittelt werden, die auch vom Trainierenden zu schaffen sind.
Der Nachteil ist, ist nicht unbedingt für jeder Mann/Frau geeignet, weil es evtl. am Anfang zu anstrengend ist.

 

Informationen über den Autor:

Alexander Plum ist Personaltrainer und offizieller Luxus-Body Kooperationspartner! Nähere Informationen sowie ein Link zu seiner Webseite findet Ihr auf seinem Luxus-Body Profil!

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